Vorteile und Kosten einer Erdsondenheizung

 

Wärmepumpen

 


 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Vorteile einer Wärmepumpe  Nachteile einer Wärmepumpe
 Keine Emissionen  Höhere Anschaffungskosten
 Tiefe Heizkosten (2/3 kostenlose Umweltenergie aus Luft/Erde/Wasser)  Eingeschränkte Einsatzbereiche (max.Vorlauftemperaturen / Wärmeleistung)
 Fördergeldberechtigt bei Ersatz von fossilen Brennstoffen  Mit unter reduzierte Gesamtökobilanz  "Ökologische Stromherkunft vs. Strompreis"
 Bewährte und sichere Heiztechnologie  Höherer baulicher Aufwand
 Braucht kein Kamin und Brennstofflager  Platzbedarf für Wärmepufferspeicher
 Wartungsarm  
 Betrieb mit eigener Solarstromanlage möglich  
   

 


 

Erklärvideo

Quelle: Energie Schweiz / Youtube

 

 

 

 

Publikation (PDF)

Quelle: Energie Schweiz

 

 

 

 

Themen-Links

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

           

Wärme aus der Umwelt: Wärmepumpen entziehen der Aussenluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser Wärme. Das Erdreich zum Beispiel ist in einem Meter Tiefe auch an kalten Tagen noch ca. fünf bis zehn Grad warm. Nichts anderes macht ein Kühlschrank – allerdings in der umgekehrten Richtung: Er produziert Kälte mithilfe von Strom. Eine mit Elektrizität arbeitende Wärmepumpe entzieht der Umwelt (Aussenluft, Erdboden oder Grundwasser) dagegen Wärme und transformiert sie auf ein höheres Temperaturniveau. Die Wärme gibt sie dann an das Heizwasser ab.

 


Die gewonnene Energiemenge ist technisch gesehen drei- bis fünfmal so groß wie die Strommenge, die zum Betrieb der Pumpe notwendig ist. Dadurch definiert sich die Leistungszahl (COP): Liegt sie bei vier, wird das Vierfache der eingesetzten elektrischen Leistung in Wärme gewandelt. Wirklich aussagekräftig ist aber die Jahresarbeitszahl, abgekürzt JAZ. An ihr kann man ablesen, wie viel Wärme während der gesamten Heizperiode produziert wird – bezogen auf die Antriebsenergie. Um ein wirklich gutes Verhältnis zwischen Stromeinsatz und gewonnener Umweltwärme zu erreichen, muss dazu das gesamte Heizsystem auf die Wärmepumpe abgestimmt werden. Wichtig ist, im Einzelfall durch eine Simulationsrechnung die Effektivität der Anlage zu berechnen. Entscheidend für das Ergebnis ist unter anderem, mit welchen Heizflächen die Wärme verteilt wird und wie gut das Haus gedämmt ist.



So funktioniert die Wärmepumpe viel effektiver mit einer Fussboden- oder Wandheizung als mit Heizkörpern. Denn diese Flächenheizungen brauchen wegen ihrer grossen Oberfläche niedrigere Heizwassertemperaturen, um ein Haus auf die gewünschte Temperatur zu bringen, vorausgesetzt, das Haus ist gut gedämmt. Der Effekt: Die Wärmepumpe muss einen geringeren Temperaturunterschied überwinden und arbeitet effektiver. Gerade bei der Sanierung ist es mit dem einfachen Austausch des alten Heizkessels gegen eine Wärmepumpe also nicht getan. Dafür erfüllt im Neubau eine Wärmepumpe die Anforderungen des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes.



Aussenluft-Wärmepumpen haben ein höheres Handicap: Die Luft ist im Winter häufig so kalt, dass sich weniger Wärme daraus gewinnen lässt beziehungsweise der Wirkungsgrad der Wärmepumpe aufgrund der kälteren Primär-Energiequelle Luft in der Umgebung bedeutend tiefer ist. Manche älteren Modelle schalten an kalten Tagen sogar vollständig ab. Zur Unterstützung wird dann ein elektrischer Heizstab eingesetzt, doch das treibt den Stromverbrauch und damit die Kosten in die Höhe. Zudem sind die Jahresarbeitszahlen gegenüber einer Sole/Wasser-Wärmepumpe technisch bedingt bedeutend schlechter. Es ist sehr wichtig, dass die Luft-Wärmepumpe auf eine Aussentemperatur von A - 8° C ausgelegt wird. Das heisst, die Wärmepumpe muss bei dieser Aussentemperatur 100% des benötigten Wärmebedarfs vollumfänglich abdecken, damit der elektrische Heizstab möglichst wenig zum Einsatz kommt.

 

Angetrieben werden Wärmepumpen häufig vom günstigeren Nachtstrom. Das so erzeugte Warmwasser wird in einem Speicher gelagert. Der Nachtstrom wird durch die Stromlieferanten vielfach subventioniert, deshalb profitieren Wärmepumpen von den niedrigeren Verbrauchskosten, wobei einige Versorger die Nachttarife in den letzten Jahren auch deutlich erhöht haben. Teurerer Tagstrom fällt nur an, wenn die Wärmepumpe bei besonders niedrigen Aussentemperaturen auch tagsüber betrieben werden muss. Die Herkunft des Antriebstroms beeinflusst indirekt auch die Umweltfreundlichkeit einer Wärmepumpe. Da die Stromherstellung zum Beispiel in Kohlekraftwerken mit hohen Umwandlungsverlusten verbunden ist, produziert eine Wärmepumpe in diesem Fall mehr CO2 als ein Pelletkessel. Nachtstrom wird zudem häufig in Atomkraftwerken produziert. Wer die Gesamtbilanz der Umweltfreundlichkeit einer Wärmepumpe verbessern möchte, sollte sich einen Stromtarif auswählen, bei dem zum Beispiel Wasserkraft genutzt wird oder eine Wärmepumpe mit einer Photovoltaik-Anlage (Solarstrom) zu ergänzen.

 

 

Um die Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe genau zu messen, empfiehlt es sich, einen Wärmepumpenzähler einzubauen, der die gelieferte Wärmemenge exakt anzeigt. Diese Geräte werden in vielen Kantonen auch mit Fördergeldern unterstützt. So kann man überprüfen, ob die errechnete Wirtschaftlichkeit von der Anlage auch wirklich erfüllt wird. Zudem sind die Erkenntnisse wichtig, um die Gesamteffizienz eines Systems weiter durch gezielte Massnahmen optimieren zu können.

 

 

Ein Wärmepumpen-Boiler ist ein Boiler mit eingebauter Wärmepumpe. Aus Abwärme entsteht Warmwasser. Der Wärmepumpen-Boiler dient zur effizienten und wirtschaftlichen Warmwasser-Versorgung in Einfamilienhäusern und kleineren Gewerbebetrieben. Beim Wärmepumpen-Boiler stammen rund 65% der benötigten Energie aus der Umgebungsluft. Die restliche Energie (35%), die er braucht um den Kreislauf anzutreiben, bezieht er aus dem Stromnetz. Der Wärmepumpen-Boiler kann bei idealen Umgebungstemperaturen zwischen 8 bis 30 °C eingesetzt werden. Für tiefere Umgebungstemperaturen benötigt er eine Abtaueinrichtung. Mittels einer Wärmepumpe produziert er warmes Wasser von 50 bis 60 °C. Ein zusätzlicher Elektroeinsatz dient der Unterstützung für höhere Warmwassertemperaturen. Bereits kleinere Räume (Faustregel mind. 20 m3 ) sind für eine einwandfreie Funktion eines Wärmepumpen-Boilers geeignet. Mit dem Betrieb eines Wärmepumpen-Boilers wird auch die Luft der Umgebung entfeuchtet. Dies ist vor allem in Waschküchen oder Trocknungsräumen von Vorteil. Dadurch trocknet die Wäsche schneller und die Luftfeuchtigkeit kann sich weniger in den Wänden niederschlagen. Die Umgebungstemperatur wird durch den Wärmeentzug abgekühlt. In den Sommer- und Übergangsmonaten ist dies angenehm. Dank Luftkanälen können die meisten Wärmepumpen-Boiler auch Nebenräume wie  Weinkeller, Vorrats- oder Waschräume kühlen und entfeuchten. Die Effizienz eines Wärmepumpen-Boilers hängt von der Umgebungstemperatur (Lufteintritt) und der Warmwassertemperatur ab. Je kleiner diese Temperaturdifferenz ist, desto effizienter und kostengünstiger ist der Betrieb. Viele Wärmepumpen-Boiler können zusätzlich Solarenergie nutzen und tragen so zu einer ökologischen und effizienten Warmwasseraufbereitung bei.

 

 

 


 


 

     Arten von Wärmepumpen

Split-Wärmepumpe (Wärme aus der Luft)

 

 

Separates Aussen- und Innengerät, das nur mit

einer Kälteleitung verbunden wird

 

 

 

 


 

 

 

Fachberatung und weitergehende Informationen führender Hersteller von Wärmepumpen:                                                                                    


 


 


 


 

       

 


 


 


 

Die publizierten Firmen sind Mitglieder der Vereinigung IGQ Heizungfachsanierung und in der Ausgestaltung ihrer Angebote frei und ohne jegliche Verpflichtungen der Vereinigung gegenüber.

 

 

Qualität schont Ressourcen

und ist nachhaltig günstiger.